Einweihungsfeier mit Tag der offenen Tür

Wasserhochbehälter

Beitrag Oktober 2025

Hochbehälter Schlüsselübergabe Hochbehälter Segnung Hochbehälter Gruppenbild

 

Hochbehälter Ansprache Hochbehälter Trinkbrunnen Hochbehälter Führung WZV

 

Am 18.10.2025 wurde nach langer Planungs-, aber vergleichsweise kurzer Bauphase der neue gemeinsame Wasserhochbehälter der Gemeinden Ilmmünster und Hettenshausen feierlich eingeweiht. Nach den Ansprachen der Ersten Bürgermeister Georg Ott und Wolfgang Hagl sowie der Vertreter der KFB Reuth, Herrn Huber und des Ingenieurbüros Kienlein, Herrn Maling, segnete Pfarrer Georg Martin das Gebäude und damit das Herzstück der neuen Wasserversorgung der beiden Kommunen.

 

Stationen der Geschichte des neuen Wasserhochbehälters:

2008 – Voruntersuchungen der Bestandsanlagen mit ernüchterndem Ergebnis. Eine Sanierung wäre nicht mehr wirtschaftlich gewesen. Dringender Handlungsbedarf war angezeigt. Um die Daseinsvorsorge und die Versorgungssicherheit aufrecht erhalten zu können, machten sich die beiden Gemeinderäte auf den Weg, gemeinsam zu planen und gemeinsam zu bauen.

2016 – Vergabe der ersten beiden Leistungsphasen (Vorplanung) an das Ingenieurbüro Hausmann und Rieger (heute IB Kienlein). Zudem mussten Grunddienstbarkeiten und Grunderwerbe durchgeführt werden.

2019 – Vorstellung der Vorplanung in beiden Gemeinderäten und Entscheidung für ein Hallenbauwerk als Stahlkonstruktion und die Behälter in Edelstahlbauweise.

2020 – Beschluss der neuen Räte zur Gründung einer Öff. Privaten Partnerschaft, unterstützt durch die KFB Reuth und Gründung eines gemeinsamen Kommunalunternehmens (Geschäftsleitern der VG, Frau Holzer, als Vorstand).

2022 – Vorstellung der Entwurfsplanung.

2023 – Genehmigung der Entwurfsplanung durch das Landratsamt Pfaffenhofen; zugleich Ausschreibung der Gewerke.

2024 – Durchführung von Bietergesprächen – Zuschlag an die Firma Pfaffinger aus Passau als Generalunternehmer („Bau aus einer Hand“); Spatenstich im Mai 2024; Baubeginn im Frühjahr 2024 mit den Zuleitungen ab den Wasserwerken auf beiden Seiten.

2025 – Abschluss der Arbeiten ein halbes Jahr vor Zeitplan und im veranschlagten Kostenrahmen.

 

Im Anschluss an die festliche Einweihung fand ein Tag der offenen Tür statt, der über den Tag verteilt von mehreren hundert Bürgerinnen und Bürger angenommen wurde. Wasserwart Martin Pallauf und seine Kollegen führten die Besucher mit vielen interessanten Informationen durch die Anlage. Es war auch möglich, die Altanlagen zu besichtigen, um sich ein Bild von deren Zustand machen zu können. Damit konnte jeder wahrnehmen, zu welchen Mehrwert der persönliche Verbesserungsbeitrag beigetragen hat – zu einer sicheren Wasserversorgung für die kommenden Jahrzehnte.

Ein großer Dank gebührt allen an der Planung und am Bau beteiligten Personen und Firmen. Die Umsetzung dieses Projekts hätte reibungsloser kaum laufen können. Die beauftragte Firma Pfaffinger hat als Generalunternehmer zusammen mit dem Ingenieurbüro Kienlein und dem Wasserzweckverband Paunzhausen hervorragend gearbeitet. Dieses Projekt ist ein Vorzeigebeispiel für interkommunale Zusammenarbeit. Zwei Gemeinden, die partnerschaftlich, fair und zukunftsgerichtet zusammenarbeiten – das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein starkes Zeichen. Die beiden Gemeinden haben trotz mancher Widerstände Verantwortung übernommen. Es konnte ein Bauwerk übergeben werden, das im Alltag vielleicht im Hintergrund bleibt, aber im Notfall von unschätzbarem Wert ist.

 

Unsere Verwaltungsgemeinschaft liefert hiermit einen weiteren, sehr greifbaren Beweis dafür, dass Zusammenarbeit auf Augenhöhe funktioniert – und dass man gemeinsam mehr erreichen kann als allein.

 

Ein herzliches Dankeschön allen, die aktiv am Gelingen der würdevollen Einweihungsfeier und am Tag der offenen Tür mitgewirkt haben: Der Zweiten Bürgermeisterin Brigitte Wallner, den helfenden Gemeinderatsmitgliedern aus beiden Gemeinden, der Ilmmünsterer Feuerwehr, Martin Pallauf mit seinen Team vom Wasserzweckverband und Pfarrer Georg Martin für die Segnung. Damit sich die Gemeinden nicht in Unkosten stürzen mussten, teilen sie sich die Kosten mit der KFB Reuth, dem IB Kienlein und der Firma Pfaffinger; auch hierfür ein herzliches Vergelt’s Gott.

Hochbehälter Wasserzelt Hochbehälter im Inneren Hochbehälter Bullauge