Gleich zwei große Faschingsveranstaltungen
unter dem Motto „Fasching in da Gmoa“
verwandelten die Gemeinde Ilmmünster
heuer in eine Hochburg närrischer Lebensfreude.
Bei bestem Wetter am Rußigen Freitag sowie beim
traditionellen Faschingstreiben am Rosenmontag zeigte sich einmal mehr,
wie stark der Zusammenhalt und die Begeisterung
für die fünfte Jahreszeit im Ort verwurzelt sind.
60 Jahre Narrhalla – Fest unter freiem Himmel am Rußigen Freitag
Am Rußigen Freitag wurde der Platz vor dem Rathaus zur bunten Faschingsarena. Mehrere hundert Gäste versammelten sich bei bestem Wetter, um gemeinsam zu feiern. Für das perfekte Ambiente sorgte die Feuerwehr, die mit ihrem neuen Einsatzfahrzeug den Platz ausleuchtete. Die Mitarbeiterinnen des Rathauses verwöhnten die Besucherinnen und Besucher mit Wurstsemmeln, frischen Krapfen und einer großen Auswahl an Getränken.
Im Mittelpunkt des Geschehens stand die Narrhalla Ilmmünster, die in diesem Jahr ihr 60-jähriges Bestehen feiert – als älteste Faschingsgesellschaft im Landkreis ein ganz besonderes Jubiläum. Entsprechend hatte sich der Verein einiges einfallen lassen.
Die Kindergarde begeisterte mit schwungvollen Tänzen, die große Garde beeindruckte mit Präzision und Ausdruck. Prinzessin Verena I. und Prinz Maximilian I. zeigten einen perfekten Prinzenwalzer und unterstrichen mit ihrem Auftritt die hohe Qualität des Ilmmünsterer Faschings.
Ein weiterer Höhepunkt war die Überraschungseinlage der Prinzenpaare der vergangenen zehn Jahre. In ihren originalen Gewändern studierten sie eigens für das Jubiläum einen gemeinsamen Walzer ein. Als sie diesen vor großem Publikum präsentierten, war die Begeisterung spürbar – langanhaltender Applaus und strahlende Gesichter zeugten von einem rundum gelungenen Moment.
Es war ein wahres Fest, das Gemeinschaft und Tradition eindrucksvoll miteinander verband.



Faschingstreiben am Rosenmontag – Ein Heimspiel im Pfarrsaal
Am Rosenmontag setzte sich die närrische Stimmung im Pfarrsaal fort. Dieser platzte heuer aus allen Nähten, denn die Gemeinde wollte „ihre“ Narrhalla ein letztes Mal in dieser Saison daheim erleben. Und die Akteure lieferten: Mit Akrobatik, Perfektion und sichtbarer Freude verzauberten Kinder- und große Garde sowie das Prinzenpaar erneut das Publikum.
Bürgermeister Georg Ott – selbst einst Faschingsprinz der Narrhalla – zeigte sich hoch erfreut über den großen Zuspruch. In seiner Ansprache dankte er den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Engagement eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre. Sein besonderer Dank galt den Damen vom Café unterm Kirchturm, die in der Küche Höchstleistungen vollbrachten, der Zweiten Bürgermeisterin Brigitte Wallner sowie Gemeinderat Josef Eckert für den Ausschank. Ebenso würdigte er die Mitarbeiterinnen der Verwaltung für ihre tatkräftige Unterstützung, die Mitarbeiter des Bauhofs für zahlreiche Besorgungsfahrten sowie den Auf- und Abbau der Bestuhlung und die Seniorenbeauftragten Andrea Wehrheim mit Sabine Scharger für die liebevolle Dekoration des Pfarrsaals.
Sie alle trugen maßgeblich zum großartigen Gelingen des „Faschings in da Gmoa“ bei.


Als Zeichen der Anerkennung und des
Danks überreichte Bürgermeister Ott der Prinzessin,
den Gardemädchen und den
Elferrätinnen traditionell jeweils eine Rose.










